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Leinewebertag mit großem Naturmarkt Nun
bereits zum 14. Male kann man im Rahmen dieses traditionellen
Erlebnistages im und am Seifhennersdorfer
Karasek-Museum in die Zeit der fleißigen und genügsamen Leineweber
abtauchen. Dabei wird der historische Flachsanbau und dessen einstige
Verarbeitung sehr anschaulich vorgeführt. Ebenfalls rattert in einer
original eingerichteten Wohn- und Arbeitsstube um 1800 ein alter
Handwebstuhl aus Karaseks Zeiten. Des weiteren erfährt der Besucher viel Interessantes über das Entstehen und den Aufbau des Oberlausitzer Umgebindehauses. Die Leinenmanufaktur Tröger bietet zahlreiche handgewebte Waren an. Die aktuelle Sonderausstellung „Damals in der DDR“ präsentiert ca. 700 Exponate aus den Bereichen Arbeit, Schule, Kultur und Freizeit. Gleich um die Ecke, im Seifhennersdorfer Ratskeller, werden typische Gerichte der Leineweber, wie Teichelmauke, Stupperle oder Holundersuppe liebevoll zubereitet. Direkt nebenan im historischen Dreiseithof (Bulnheimscher Hof) findet Karaseks Naturmarkt mit ca. 60 Händlern aus ganz Sachsen und Nordböhmen statt. Auch das frisch restaurierte Hauptgebäude, mit einer interessanten Textilausstellung und seinen wertvollen Deckenmalereien, lädt zu einem Besuch ein. Alles in allem gibt es am 21. März von 11:00 bis 17:00 Uhr im Zentrum der Oberlausitzer Grenzstadt sehr viel für Jung und Alt zu erleben. Sogar eine nostalgische Kindereisenbahn dreht dabei ihre Runden. Natürlich werden auch Räuberhauptmann Karasek und seine Spießgesellen das Markttreiben stets im Auge behalten. |