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Umgebindehausstraße

Mitte des 18. Jahrhunderts entstanden zahlreiche Umgebindehäuser, die besonders an den Flusstälern Seifhennersdorf prägen.

 

Das historische Wohnhaus im Ort ist ein Umgebindehaus. In der Regel ist es ein Stockwerksbau. Das Fachwerk ist schlicht, es ist ein verstrebtes Rasterfachwerk, oftmals verschalt oder auch vertäfelt. Im Ort gibt es noch ca. 120 Umgebindehäuser

 

Konstruktiv spiegeln sie die böhmischen aber auch die südlausitzer Einflüsse wider.

 

Wo in der Oberlausitz der Hausflur grundsätzlich aus Massivwänden gebaut wurde, gibt es vor allem im Oberdorf von Seifhennersdorf Häuser, bei denen die Haustür in eine Holzbohlenwand eingebunden und alles vom Umgebinde umfasst wird (Grenzweg 3). Auffallend die vielen Häuser mit Oberlaube. So war es auch im zweitältesten Haus der Oberlausitz, einem Haus von 1614 im Mitteldorf (Am Weißeweg 23). Das Haus wird geprägt von einem Schopfdach, es kann jetzt als Schauhaus zur Umgebindebauweise besichtigt werden. Andererseits weiß man, dass ein Haus neben der Kirche 1763 von einem Zimmermann aus Ostritz gebaut wurde. Das prächtigste Umgebindehaus (1754) (Rumburger Str. 46A - Bulnheimscher Hof) ist geschmückt mit einem barocken Sandsteinportal, hat eine große Freitreppe, stattliche Haustür in „böhmischer Buntheit“ (Volksmund), eine arkadengeschmückte Hofanlage unter jahrhundertealtem Lindebaum und ist im Inneren gestaltet mit barocken Decken- und Wandmalereien, Kachelöfen, Türbeschlägen.

 

Viel Spaß beim Stadtrundgang entlang der Umgebindehäuser.

 

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